Zahnarztpraxis Dr. Julia Lenzner Lübeck — komplette Neuplanung mit RKI-konformem Hygienekonzept und zeitgemäßer Patient:innen-Atmosphäre. Das Projekt steht exemplarisch für eine moderne Zahnarztpraxis in der Hansestadt: räumlich klar strukturiert, hygienisch nach RKI-Standard, barrierefrei nach DIN 18040 und atmosphärisch ausgelegt auf Vertrauen im Erstkontakt.
- Standort
- Lübeck, Schleswig-Holstein
- Praxistyp
- Zahnarztpraxis
- Architektur-Schwerpunkte
- RKI-Hygienekonzept, KRINKO-Aufbereitungsraum, DIN 18040 Barrierefreiheit, Patient:innen-Atmosphäre
- HOAI-Leistungsphasen
- 1–9
- Architekturbüro
- RT Architektur Lübeck
Standort: Hansestadt Lübeck
Lübeck ist mit ca. 220.000 Einwohnern Wirtschafts- und Versorgungszentrum für das östliche Schleswig-Holstein. Die Stadt hat eine dichte zahnärztliche Versorgung — eine moderne Praxis im Lübecker Stadtbild muss sich gegen viele etablierte Anbieter differenzieren. Architektur ist dabei ein entscheidender Differenzierungs-Hebel: Patient:innen entscheiden im Erstkontakt oft binnen Sekunden über Vertrauen.
RKI-Hygienekonzept als Architektur-Grundlage
Eine Zahnarztpraxis muss RKI-Empfehlungen und KRINKO/BfArM-Vorgaben für die Aufbereitung gebrauchter Instrumente erfüllen. Architektonisch heißt das:
- Räumliche Trennung zwischen reinem Behandlungsbereich und unreinem Aufbereitungsbereich
- Aufbereitungsraum mit separater Abluft und wischdesinfektionsgeeigneten Bauteilen
- Sterilbereich mit validiertem Sterilisator (RDG oder Heißluft) und Validierungs-Protokoll-Lagerung
- Wegeführung mit klar erkennbaren Wegen für Patient:innen und Personal
Materialwahl folgt der Wischdesinfektions-Eignung nach DIN EN 14885 und KRINKO. Bodenbeläge sind fugenarm verschweißt, Wandflächen mit beschichteter Oberfläche, Sockelausbildung als Hohlkehlen — alles auf jahrzehntelange Funktionalität ausgelegt.
Patient:innen-Atmosphäre als Vertrauenshebel
Eine Zahnarztpraxis ist für viele Patient:innen ein angstbesetzter Ort. Architektur kann das mildern:
- Lichtkonzept mit Tageslicht-Maximierung im Eingangsbereich und Wartebereich
- Akustik mit schalldämmenden Decken-Elementen — Behandlungs-Geräusche bleiben im Behandlungsraum
- Wartebereich mit klarer Abschirmung von Behandlungsräumen
- Material- und Farbwelt mit ruhigen, warmen Tönen statt klinischer Kühle
Barrierefreiheit nach DIN 18040
Eine Zahnarztpraxis ist nach DIN 18040-1 ein öffentlich zugängliches Gebäude. Umsetzung:
- Stufenlose Zugänge (Gefälle max. 6 %)
- Türbreiten ≥ 90 cm in allen Behandlungs- und WC-Bereichen
- Barrierefreies WC mit Bewegungsfläche 150 × 150 cm
- Empfangstisch mit Tiefe ≤ 80 cm und Stehbarrieren-Vermeidung
- Taktile Leitsysteme im Eingangsbereich
Brandschutz nach LBauO SH
Die Praxis ist ein Sonderbau nach LBauO SH § 51 (≥ 100 m² Nutzfläche, öffentlich zugänglich). Brandschutzkonzept, Flucht- und Rettungswegplan, Notbeleuchtung, Rauchwarnmelder — erstellt durch RT Architektur und abgestimmt mit dem zuständigen Brandschutzdezernenten Hansestadt Lübeck. Details: Brandschutzkonzepte LBauO SH.
Weitere Praxisbau-Referenzen RT Architektur
- Elbzahnärzte Wedel — Real Estate & Architecture Award 2024
- MKG-Chirurgie Ratzeburg
- Zahnarztpraxis Meyer Heiligenhafen
Mehr Detailwissen: Pillar Praxisbau 2026.
Beratung für Zahnarztpraxen in Lübeck
RT Architektur Lübeck — direkt in der Hansestadt. Telefonische Erstberatung kostenfrei: +49 451 61118481 · info@rtarchitektur.com.

