Herzlich willkommen wieder bei RT-Architektur bei uns in den Räumen. Neues Jahr, neues Glück. Frohes neues Jahr, JB. Schön wieder dabei zu sein. Ja, aber traurig. Ein letztes Mal. Es ist wirklich unsere letzte Folge dieser Staffel. Willkommen beim Architektur-Standtisch präsentiert von RT-Architektur. Heute wird es persönlich. JB und Robert Tischer diskutieren Visionen, Ziele und spannende Perspektiven für die nächsten 20 Jahre. Außerdem erwarten euch erste Hinweise auf kommende Gäste. Viel Spaß beim Zuhören. Dieser Podcast wird produziert von RT-Architektur aus Lübeck. Der letzte Podcast mit uns beiden ist ja jetzt schon fast ein Monat her. Ich hatte ja das Weihnachts-Special. Ich hoffe, es hat allen gefallen, die es gehört haben. Ich fand es eine wunderschöne Geschichte. Ich habe es nicht an Heiligabend abgespielt. Also nicht abends vor der Bescherung, sondern tagsüber bei meinem Plätzchen. Ja, das war ja auch okay. Dafür war es ja auch gedacht. Aber es haben sich tatsächlich super viele Gäste angekündigt und wir müssen jetzt einfach aufhören. Denn die Gäste scharen schon mit den Hufen und es werden super spannende Themen. Und wie gesagt, ich wollte ihnen jetzt tatsächlich auch nochmal Danke sagen für die ganze Zeit. Das war ganz, ganz toll, dass sie uns da beim Podcastaufbau so ein bisschen auch geholfen haben, uns unterstützt haben, die richtigen Fragen gestellt haben und wir haben auch super viel über Architektur geredet. Es hat mir unglaublich viel Spaß gemacht, über das Thema zu sprechen. Ja, bevor wir dann jetzt richtig starten, sind Sie gut ins neue Jahr gekommen? Ja, ich bin sehr gut ins neue Jahr gekommen. Wir hatten ein bisschen Urlaub und das war sehr gut. Ich freue mich jetzt auch schon wieder auf das neue Jahr und wenn das neue Jahr genauso gut läuft, wie das alte. Steht viel an. Aber ist im alten Jahr wirklich alles gut gelaufen? Oder wir haben jetzt gar keinen Jahres Recap so gemacht. Vielleicht kommt das in Zukunft dann. Also was mir tatsächlich präsent war, aus dem... Irrsko Viles. Ja, also was mir wirklich noch sehr präsent war aus dem letzten Jahr, waren tatsächlich zwei Bauernsgeschichten. Also das wird immer schlimmer. Mit den Bauämtern? Mit den Bauämtern. Also wir sind ja tatsächlich deutschlandweit tätig und machen Bauanträge, weil das ja tatsächlich wenig damit zu tun hat, dass wir vor Ort sein müssen. Und da habe ich eine Geschichte aus Leverkusen. Da habe ich tatsächlich mich mit dem Bauamt darüber unterhalten müssen, ob bei einem, ich weiß nicht, ob man das kennt, Stabgitterzaun, ist so ein Maschendrahtzaun nur heute, ja. Also das ist einfach durchlöchert, Stabgitter. Und der Bauherr wollte da nachträglich etwas einziehen. Also diese, es gibt diese Vinyl-Einzieher, sodass das blickdicht ist. Die meisten so grün sind, dieser Zaun der meisten. Auch Anthrazit, mit Zorn sind die dann Anthrazit, aber es sind ja einfach Vinylbänder. Okay. So, und da hat das Bauamt gefragt, ob die da eingezogen werden. Ich sagte, das ist doch egal, der Zaun ist Zaun. Nee, das würde schon einen Unterschied machen, weil dann wäre es ein gebäudeähnliches Objekt und sonst nicht, weil dann könnte man ja da durchgucken. Ich sage, aber das ist doch komisch, ich könnte ja auch eine Hecke da vorpflanzen. Die Hecke interessiert mich nicht, das ist ja kein Bauwerk, das ist ja eine Pflanze. So, also das ist sehr skurril, ist auch tatsächlich bis heute noch nicht so richtig aufgelöst. Das ist tatsächlich noch in der Schwebe, wie das jetzt amtiert wird, aber es ist eine sehr skurrile Geschichte. Und die andere Geschichte, die ist tatsächlich hier aus Schleswig-Holstein, da musste ich für eine Nutzungsänderung von einem, das war vorher ein Wohnraum, eine Wohnung, eine private Wohnung, und dort habe ich eine Nutzungsänderung eingereicht, das wollten zwei Tarnärzte ihr Büro machen. Also wirklich nur, da geht jemand aus der Zahnarztpraxis von unten, setzt sich da kurz an den Schreibtisch, schreibt vielleicht eine Rechnung, die bei einem Ärzte, bei einem Patientenverkehr wirklich nur statt zwei Schlafzimmer und ein Kinderzimmer, drei Bürozimmer, so das war es, mehr ist es nicht. Also und es wird da auch nichts gebaut, keine Wand geht umgezogen, selbst die Küche, die da drin ist, bleibt da drin, es wird wirklich nichts gemacht. Nutzungsänderung eingereicht, ganz normal, mit allen Formblättern et cetera. So, da war das erste Mal schon so, dass beim Bauamt das Verfahren plötzlich umgestellt wurde, weil wir haben es ja in vereinfachtem Verfahren gemacht, es wurde dann plötzlich auf einen Standard-Bauverfahren umgestellt, eigenhändig, wo ich dann sage, okay, kann man machen, ist okay. Ganz kurz vielleicht für die Leute, die sich da nicht auskennen, also ich frage mich da auch, was bedeutet Bauverfahren, Standardverfahren, Schnellverfahren? Naja, also es gibt ja ein vereinfachtes Verfahren, da hat dann das Bauamt natürlich ein bisschen eine gewisse Pflicht dahinter, in einer gewissen Zeit das auch zu prüfen, und bei einem normalen Bauverfahren ist es eben so, dass das Bauamt länger Zeit hat und auch nach vollständiger Einreichung et cetera, und ich vermute tatsächlich, dass es daher kam, dass eben man gesagt hat, man braucht mehr Zeit, man schafft das in vier Wochen nicht und dementsprechend das Verfahren umgestellt hat. Jetzt gibt es aber Bauämter und Bauämter, ich kenne Bauämter, die machen das, und dann wird einfach vorne auf dem Formblatt, mehr ist es ja nicht, das Kreuz an einer anderen Stelle gemacht. Das kenne ich Bauämter, die haben das im Grünen durchgestrichen, das Alte und das neue Kreuz dann bei Bauverfahren gemacht. Das Bauamt nicht, das wollte den Antrag einfach neu haben. Dann habe ich dort angerufen und dann habe ich gefragt, ob ich nur Austauschseiten schicken kann. Ja, können Sie, diese Austauschseiten haben aber das Bauamt komischerweise nie erreicht und dementsprechend lag dieser Bauantrag unbearbeitet, ohne Nachfrage des Bauamts beim Bauamt. Es war ja ein Bauverfahren, das heißt, man fragt auch nicht nach vier Wochen, Mensch, wo bleibt das denn? Weil man sagt, okay, die haben jetzt alles, es dauert halt einfach. Ein Bauverfahren, aber um einfach nur statt einem Bett ein Schreibtisch rein. Ganz salopp gesagt ist das genau so gewesen. Jetzt kommt aber, die Krönung kommt ja jetzt noch. Jetzt haben wir dann nach drei Monaten dort mal angerufen und gesagt, was ist denn jetzt mit dem Bauantrag? Welcher Bauantrag? Wusste man dann alles nicht und hier? Und dann wurde dann gesagt, okay, man ist ja dann auch ein bisschen gefangener des eigenen Systems. Dann habe ich gesagt, okay, wie kriegen wir die Kuh jetzt vom Eis? Ja, reichen Sie den Bauantrag doch bitte noch einmal ein. Dann haben wir dem jetzt einen noch mal eingereicht. Wieder mal, nur eine Nutzungsänderung, also drei Räume. Und jetzt liegt das da wieder seit drei Wochen und jetzt kriegen wir einen Brief zurück. Wir sollen noch bitte einen Lageplan einreichen für ein Gebäude in 1 zu 500 und in 1 zu 1000. Das Gebäude ändert sich nicht, nichts ändert sich, aber Sie brauchen den Lageplan. Und da gibt es eine Baugenehmigung, die ist anderthalb Jahre alt, da liegt ein Lageplan bei. Aber er braucht das ganz formal für den Antrag, ganz, ganz schwierig. Also das waren so skurrile Stories, wo ich wirklich sage, wenn wir so weit gekommen sind, dann wird es wirklich, es wird wirklich schwer. Und die Bauherren, also Bauherren verstehen das gar nicht, das ist wirklich so. Das hat mit Pragmatismus nichts mehr zu tun, das ist Formalismus und man kann machen, was man möchte. Es ist so absurd, dass sie es einem nicht glauben würden. Genau, dass sie einem nicht glauben würden, dass sie einem vielleicht sogar unterstellen, da haben sie doch gar nicht weggeschickt, sind sie denn zu doof, ja, das haben wir alle schon gehört. Aber wir können da teilweise gar nichts für, weil selbst hätten wir das alles abgegeben, dann hätte das Bauamt irgendwas anderes gefunden, nur teilweise auch vielleicht um Zeit zu schinden. Ist jetzt eine ganz wahre Vermutung. Ja, ist eine böse Unterstellung, aber es liegt so auf der Hand, weil oft, also wir hatten, kann ich auch noch eine Story erzählen, wir hatten zwei gleiche Modulhäuser am gleichen Standort und haben beide Bauanträge eingereicht, identisch. Der eine hat den Sachbearbeiter, der hat noch andere, den. Und der eine Sachbearbeiter hat da einen grünen Stempel drauf gemacht und der andere hatte fünf Sachen, die er nachhaben wollte. Frage ich mich so ein bisschen, wie kann das gehen? Aber das vielleicht nochmal zu einem anderen Thema. Jetzt war das ein sehr langer Recap. Ja. Starten wir doch einfach jetzt in den Postkurs. Okay, let's go. In der letzten Folge starte ich doch wieder nochmal in Bezug auf die letzte Folge. Ich war so begeistert von dem, wie sie darüber gesprochen haben, wie sie ein Team führen, wie sie ein Unternehmen führen, wie sie das Ganze denken. Und auch die Philosophie. Und ich habe mir über die Weihnachtszeit ein bisschen Gedanken gemacht, auch über unsere Gespräche nachgedacht und das hat mich dann irgendwie alles nicht in Ruhe gelassen. Nichts zu guter Letzt natürlich auch die Weihnachtsgeschichte, dass ich zu Weihnachten dann doch nochmal ihre Stimme gehört habe. Ich war schon kurz davor, ihre Stimme zu vermissen. Um jetzt nicht ganz so emotional zu werden. Aber ja, ich habe mich da so ein bisschen erkundigt, wie man denn jetzt dann weiter machen könnte und habe mich mal still und heimlich an der TH Lübeck beworben zum Studieren. Als Architekt, genau, gibt es ja nicht. Und wollte jetzt mal fragen, wo ich denn meine Bewerbung abgeben kann. Bewerbung für die Uni oder für was? Ja, äh, nee, nee, für hier. Dann haben Sie die da mit. Ja klar, kann ich Ihnen geben. Das gibt's ja nicht, also damit hätte ich jetzt tatsächlich gar nicht gerechnet, dass Sie quasi eine, also dass Sie sich hier nach unserem ganzen Podcast jetzt für Architektur entscheiden, dafür und dann auch hier zu arbeiten. Aber wir leben ja in der Lage, dann machen wir jetzt ein Bewerbungsgespräch. Super. Nee, jetzt hier im Podcast? Nicht? Sie kennen mich doch. Ich mache da keine Gefangene. Dann sofort. Und das Gute ist ja, Sie haben es ja sehr gut. Wir kennen Sie ja über sechs Folgen mittlerweile. Sie haben ja oft auch schon von Sicht was preisgegeben. Ich glaube, das wäre dann tatsächlich sogar mein längstes Bewerbungsgespräch, was ich je geführt habe, nämlich sechs Podcastfolgen lang. Und das auch noch in der Öffentlichkeit. Ja, also grundsätzlich gibt es natürlich im Bewerbungsgespräch noch ganz viele andere Sachen. Können wir dann gerne im Nachgang die ganzen Formalitäten klären. Also ich würde sofort ad hoc entscheiden. Sie können sofort hier anfangen. Also ich finde Sie supersympathisch. Ich hatte ja selber Beinen in das Auge, dass ich Sie heute eigentlich gehen lassen musste. Mit der Überraschung gar nicht gerechnet, dass Sie eigentlich hier bleiben. Ich habe mir gedacht, wenn ich schon nicht mehr hier Gast sein darf, mag ich trotzdem immer mal wieder hier im Wohnzimmer sein. Ein Team, mit denen habe ich ja jetzt auch schon ein bisschen gesprochen, vor und danach der Folge "Ich will wiederkommen". Und wie kriege ich das hin? Und dann haben Sie gesagt, ach, dann studiere ich Architektur. Dann habe ich zumindest eine Aufgabe. Nee, also grundsätzlich Spaß beiseite. Finde ich ganz, ganz toll. Vielen, vielen Dank für diese Anerkennung. Also Sie sind hier herzlich willkommen, gerne. Wir klären hinterher den ganzen Formalismus. Also wollen Sie sich kurz einmal schnell selber vorstellen? Okay, ja, wie im Bewerbungsgespräch jetzt. Doppelter Druck einerseits jetzt vor Ihnen und dann auch noch vor soviel Publikum. Na ja, zumindest ganz kurze Hardfacts, die wir vielleicht noch nicht kennen, aber sonst... So ja, ja. Ursprünglich in der Bank gewesen, Bankausbildung. Aber fängt doch mit dem Namen eigentlich an. Ich weiß ja gar nicht, wie Sie heißen. Also ich schon, aber die Hörer nicht. Okay, ja gut. Mein Name ist Jonathan Bachor. Hallo, Herr Bachor. Freut mich, Herr Tischer. Genau und habe eine Bankausbildung gemacht. Das ist auch noch mal zusätzlich so ein Grund, als Sie vor zwei Folgen hatten Sie, glaube ich, erwähnt, dass der Banker mittlerweile im Ranking sehr weit unten ist. Da habe ich natürlich auch verschwiegen, dass ich bei der Bank bin. Aber das hat mich natürlich jetzt dazu bewegt, ich kann nicht da unten bleiben. Ich muss wieder oben an die Spitze zurück. Nein, Spaß. Das ist jetzt nicht die Motivation. Aber irgendwie dann auch so ein kleiner Wink, der dann noch mal zusätzlich natürlich untermauert. Okay, die Motivation, das, was mich jetzt bewegt seit den letzten Wochen, ist richtig. Genau, bei der Bank angefangen, bin dann dort als Janine Vorstandstab gegangen, habe dort Social-Media-Bereich kennengelernt, Marketing-Bereich, wie man Bankvorstand betreut, bla, bla, bla. Dann relativ schnell gemerkt, dass das für mich einfach nicht ganz so das Umfeld ist, was ich mir vorstelle, langfristig. Ich hatte eine sehr tolle Chefin, die mich da gefördert hat, aber leider war dann die Chefin alleine nicht alles. Also auch da wieder Thema Unternehmensphilosophie. Philosophiegeber und Nehmer. Sie passen wieder genau ins Klischee, anders erlebt und dann die Philosophie angenommen. Genau, und dann in den Marketing-Bereich gewechselt, war dann unter anderem mit einer Agentur, habe mich dann selbstständig gemacht, 2020, als Marketing-Berater, Consultant und auch Web-Entwickler, also Webseiten gebaut und Online-Shops dann nicht selbstständig gemacht. Jetzt mittlerweile beraten wir da Online-Shops in aller Art, wie skaliert man Online-Shops. Und es macht mir unglaublich viel Spaß, mittlerweile auch ein paar Leute im Team. Aber jetzt so in letzter Zeit lässt mich das Thema nicht in Ruhe. Thema Architektur, könnte ich jetzt vielleicht sprechen, wir waren anders nochmal mehr in die Tiefe, aber was mich nicht in Ruhe gelassen hat, dass ich gemerkt habe, da ist noch irgendwas, ich musste es erstmal fassen, was ist es, was mich da nicht in Ruhe lässt und irgendwann habe ich dann gemerkt, vielleicht sollte ich mal drüber nachdenken. So wie Sie es mal erzählt hatten auch, es war irgendwie so offensichtlich, ich interessiere mich für Architektur, dann lande ich, also dann, ich habe früher ganz viel auch gezeichnet, ich interessiere mich für Gebäude, die gebaute Umgebung, mache sehr viel im privaten, lese dazu am Zeitschriften, Bücher, was auch immer, podcast dazu, lande dann sogar auch noch in einem Podcast und da war dann der Wink vom Schicksal dann doch so riesig, dass ich dem nicht mehr aus dem Weg gehen konnte. Und habe mich entschieden, vielleicht für manche jetzt sehr absurd und verrückt, aber am Ende würde ich sagen, man lebt nur einmal und deswegen das Leben ist viel zu kurz und man sollte dann auch, wenn man was merkt, dass man was ändern sollte, dann auch die konsequente Entscheidung treffen. Auf zu neuen Ufern, es ist doch super. Und wenn Sie sofort den Spirit mitgenommen haben aus dem Podcast und gesagt haben, ich bewert mich jetzt und das ist ja genau das, was ich ja auch preisgegeben habe, einfach machen, einfach nicht lange überlegen. Ich meine, jetzt haben Sie lange überlegt, aber am Ende ja doch nicht so lang, denn es war am Ende ja eigentlich der Abschied, der einen dazu gebracht hat zu sagen, will ich überhaupt Abschied und nee, eigentlich nicht. Und dann geht man halt in die Reflektion, finde ich sehr, sehr toll. Aber wir sind ja hier in einem Bewerbungsgespräch und vielleicht ist das auch für zukünftige Mitarbeiter spannend. Also welche Frage ich tatsächlich jedem Mitarbeiter, egal in was er sich bewirbt, stellt. Wo sehen Sie sich denn in, jetzt sind Sie natürlich, also jetzt sind Sie natürlich erstmal in der Uni so, Sie sind ja jetzt nicht der klassische Mitarbeiter, der hier bei mir im Unternehmen ein Jahr, also das ist einfach ein Riesenunterschied, ein Jahr Uni oder ein Jahr hier wirklich voll. Deswegen würde ich Ihnen jetzt die Frage ein bisschen abgewandelt stellen, wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Normalerweise frage ich, wo in ein Jahr fünf und zehn, das eine Jahr lassen wir mal weg. Ich hoffe, dass Sie dann immer noch hier sind und in der Uni und richtig Gas gegeben haben, aber nehmen wir mal fünf. Also in fünf Jahren bin ich auf jeden Fall aus der Uni raus, im Optimalfall. Und Sie studieren 30 Semester? Das habe ich definitiv nicht vor. Ne, in der Uni will ich nicht alt werden. Ich sehe mich als Architekt, als jemand, der Menschen berät, die bebaute Umgebung besser zu machen, also vielleicht ein bisschen weiter höher. Ich will eigentlich letztendlich die Umgebung besser machen. Mich hat auch das Thema Nachhaltigkeit sehr gepackt und was die Bauwirtschaft oder generell dieses Bauwesen Auswirkungen hat auf die Umwelt. Einmal seit das, also der Umweltaspekt, dass man da, wenn man richtig handelt, sehr viel positiven Einfluss hat und das positiv gestalten kann. Dann hat mich aber auch wirklich diese Gespräche darüber, wie werden jetzt gerade Büros geführt, wie läuft das da gerade und jetzt halt Teil von einer Bewegung zu werden, die halt eben anders tickt in dem Bereich. Sind wir schon eine Bewegung? Zumindest das Gebäude können wir selber bauen, müssen keins besetzen. Ja, stimmt, sehr gut. Genau, Teil davon zu werden und halt wirklich da einen positiven Beitrag, weil ich glaube, da kann man noch sehr viel bewegen und ich liebe es zu gestalten. Nicht nur Gebäude, ich meine, jetzt werde ich dann erst kennenlernen, wie man das auch wirklich fachlich dann auch macht, weil eben da wirklich mit dabei zu sein vorne und das in die positive Richtung zu bewegen, weil da ist so viel möglich und letztendlich beeinflusst das jeden Menschen, also natürlich indirekt durchs Klima, aber direkt, weil es einfach draußen steht. Jeder sieht es, entweder von außen oder man spürt es von drinnen, weil man drin arbeitet, drin lebt und da mag ich einfach das mitgestalten. Okay, jetzt haben Sie mir aber die Frage noch nicht beantwortet. Jetzt genau fast wie so ein Politiker. Wo stehen Sie in fünf Jahren? Ich weiß nicht, ob ich dann Architekt bin, der entwirft oder ob ich plane oder ob ich ausfüre, ob ich Baumanagement mache, ob ich das Projektmanagement mache. Also haben Sie da keinen Plan? Also Plan heißt ja nicht, dass Sie wissen, wenn Sie das wissen würden, dann hätten Sie andere Fähigkeiten, dann bräuchten Sie glaube ich nicht arbeiten gehen, weil dann können Sie Lotto spielen, weil Sie wissen ja, was die Lottozahlen sind, aber wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Also Sie sind nicht der Einzige. Ich habe immer wieder, viele Bewerber haben sich darüber keine Gedanken gemacht. Jetzt schweife ich wieder ein bisschen ab ins Unternehmertum, aber mich im Unternehmertum hat das genau immer getragen und auch da wieder sind das alles so, es klingt immer alles sehr, da kommt wieder der weiße Mann, der einmal was erzählt hat, aber es ist wirklich so. Wenn ich mein fünfjahres Ziel, mein Jahresziel, mein fünfjahres Ziel, mein zehnjahres Ziel stecke, dann werde ich das automatisch so tun, dass ich ein Ziel stecke, was eigentlich kaum erreichbar ist. Also wo ich mich sehe, wo ich denke, da will ich hin und dieses Ziel zu erreichen, je höher, also ich sage jetzt mal, je höher das gesteckt ist, desto mehr strenge ich mich an dieses Ziel zu erreichen. Natürlich bin ich auch zufrieden, wenn ich das Ziel nicht erreiche, wenn ich mir aber schon ein realistisches Ziel gesetzt habe, dann erreiche ich das schneller und dann werde ich irgendwann automatisch die Geschwindigkeit rausnehmen. Also Sie reden wirklich von so einem ganz hochkomplexen Ziel. In fünf Jahren, wo würden Sie sich am liebsten, vielleicht so, am liebsten in fünf Jahren sehen? Dann Studium fertig, Bachelor, Master, damit ich Architekt werden kann und dann Ihren Job einfach übernehmen, sodass Sie nur noch komplett am Unternehmen arbeiten können und ich das Projektmanagement mache. Das ist glaube ich das Ziel, was unerreichbar ist. In zehn Jahren? Jetzt sind Sie ja bald an der Uni. Das sind 20 Semester. Andere Zeitrechnungen. Andere Studierende. Nein, in zehn Jahren? In zehn Jahren. Dann mehrere Depa Dorsen eröffnen, in Paris, New York. Selbstständiger Architekt zu sein? Ne, mit RT-Architektur. Ach, mit RT-Architektur. Ja, das ist auf jeden Fall mehr als meine Ziele in zehn Jahren sehen. Aber es ist gut. Nein, aber es ist genau das, was ich meine und ich versuche das immer bei den Bewerbern auch rauszukitzeln, weil es genau das ist, wenn man sich darüber Gedanken macht. Das ist jetzt einmal gesagt. Es gibt ganz viele auch mentale Coaches. Vor allem haben Sie jetzt ganz viele gehört. Also jetzt werde ich daran gemessen. Das Gute ist und das werden Sie auch in Zukunft lernen, es ist gar nicht darum, wie man selbst gemessen wird, sondern also wie andere einen messen, sondern wie man sich selbst misst an dem, was man tut. Und das ist ja genau das, was ich eben sagte, mit dem Zielsetzen. Wenn ich ein Ziel gesetzt habe, dann messe ich mich selber da dran und dann kann ich mich immer wieder überprüfen. Und wenn mein Ziel in fünf Jahren das ist, dann merke ich nach zweieinhalb Jahren ganz einfach, ich bin ja noch nicht mal bei der Hälfte und ich bin aber zeitlich bei der Hälfte. Jetzt aber Gas. Aber es ist ein Automatismus. Immer wenn man sich die Ziele setzt und man kann die auch anpassen. Und ich wette mit Ihnen, dass vor zehn Jahren meine zehn Jahresziele nicht diese waren. Aber ich sage Ihnen auch, dass vor fünf Jahren mein fünfjahres Ziel definitiv unter dem ist, wo ich heute stehe. Und das nur, weil ich mir damals ein Ziel gesetzt habe und alles dafür gegeben habe und irgendwie vergessen habe, die Geschwindigkeit rauszunehmen und einfach weiter gemacht habe. Oder weil ich Glück habe oder was auch immer. Aber das ist durch diese Zielsetzung. Wir haben in einer Folge mal über diesen orientierungslosen Platz gesprochen. Die Zielsetzung sind eigene Richtungen, die man gibt. Und wenn ich planlos, richtungslos laufe und das ist so ein inneres mentales Ziel, dann habe ich echt Probleme, die Orientierung zu finden. Ich habe immer grundsätzlich gibt die Außenwelt mir ganz viel Orientierung. Aber es gibt immer auch Phasen, wo das fehlt. Und dann habe ich meine innere. Wo will ich hin? Wo will ich eigentlich stehen? Was will ich machen? Und deswegen versuche ich das bei meinen Bewerbern. Und wir machen ja auch jährlich. Machen wir ja mit Mitarbeitergespräche. Und das Lustige ist, ich nehme die Sachen auch auf in meinen Bewerbergesprächen. Ja, und eben auch in meinen Mitarbeitergesprächen. Das ist so lustig zu sehen, wenn man dann mal zwei, drei Jahre Mitarbeiter hatte, wie sich das auch verändert mit ihren Aufgaben, mit ihren. Die können sich teilweise schon gar nicht mehr erinnern, was sie gesagt haben und sagen jetzt was anderes. Und dann merkt man auch. Also ich merke dann nicht nur an der Entwicklung, die ich tagtäglich mitbekommen des Mitarbeiters, sondern auch an der Entwicklung seiner Ziele, wo er steht. Wenn das auch das ist, so ein internes Qualitätsthema bei mir, wenn ich einfach sehe, zum Beispiel, dass sich das Jahres, also das Jahres oder das Fünfjahres Ziel grundlegend nicht ändert, hat es ja zwei Gründe. Entweder war das letztes Jahr so hoch gesteckt, dass das noch so weit weg ist, dass das so bleibt oder dass der Mitarbeiter vielleicht gar nicht an seinem Ziel gearbeitet hat. Weil eigentlich müsste das ja sich um ein Jahr verschieben. Er müsste ja eigentlich ein anderes Ziel haben, ein höheres Ziel. Und das also kann ich quasi im Vorkast schon relativ gut die Entwicklung ablesen eines Mitarbeiters. Hat er sich weiterentwickelt, mental. Fachlich sehe ich das ja jeden Tag, aber auch mental ist dann ist da ein Entwicklungsprozess. Muss ich vielleicht auch wieder am Unternehmen, an den Mitarbeitern arbeiten? Muss ich ihn vielleicht in irgendwas mental stärken? Weil ich kenne ja sein Ziel. Und jetzt habe ich eine andere Frage. Es ist natürlich öffentlich und nicht öffentlich. Normalerweise machen wir das ja doch privat zum Bewerbungsgespräch. Aber Sie dürfen ganz frei sagen, sage ich nicht oder sage ich ja. Haben Sie einen großen Wunsch, der nicht mit diesem, also jetzt in den Beruf, Sie müssen jetzt mir nicht sagen, ich will irgendwann mal hier mein eigenes Haus bauen. Das hat wirklich einen ganz freien Wunsch, wo Sie sagen, das wäre für mich mal so ein Thema, da hätte ich echt Lust zu. Das wäre irgendwie meins. Also ich kann mal so aus Beispielen, ohne Namen zu nennen. Ein Beispiel wäre Weihnachten nach New York. Das ist so ein Thema, das ist zum Beispiel auch einer meiner Wünsche, ist auch mal einer meiner Wünsche. Ich würde gerne einfach mal Weihnachten nach New York. Einmal wegen Kevin allein zu Hause. Also Kevin allein in New York. Das ist einfach so typisch Weihnachten für mich und es ist so, da hätte ich mal Lust zu. Aber so was, das ermögliche ich mir jetzt einfach noch nicht. So und das ist so ein Wunsch. Haben Sie so einen? Gute Frage. Tatsächlich, also eine Sache, die ich auf jeden Fall weiß, ist ein eigenes Haus. Das ist jetzt auch im Zuge der architektonischen Verschiebung. Was machst du nicht mit Architektur zu tun? Manche sagen, ich würde gerne mal falsche umschwimmen, aber ich traue mich nicht. Ich weiß genau, wie das auch aussehen wird. Das soll eine Scheune sein. Eine gebaute Scheune, eine renovierte Scheune mit so einem ganz großen langen Holztisch, an dem gegessen, gearbeitet, gezeichnet, gehackt, was auch immer wird. Okay, das ist ein Lebenstraum. Ja. Hat aber jetzt sehr mit Architektur zu tun. Gibt es auch sowas? Zufälligerweise, ja. Gibt es auch was, was nicht mit Architektur zu tun hat? Ich will schon noch sehr viel von der Welt sehen. Reisen? Ob da eine Weltreise ist, weiß ich nicht. Gibt es einen Ort, wo Sie sagen, wenn ich mir heute einen Ort aussuchen müsste, wo ich, also nehmen wir mal das fiktive Beispiel, Sie dürfen nur noch einmal verreisen. Welchen Ort würden Sie bereisen? Dann wahrscheinlich wieder eher einen Ort, den ich schon kenne, weil ich dann denke. Ach, spannend, das ist wirklich spannend. Okay, da ist es schon gut. Und wenn ich dann eh nur noch irgendwie nicht so viel erlebe, dann ist es sehr gut. Aber spannend, das ist eine andere Angegenweise, weil Sie eigentlich ja die Welt bereisen wollen und vielleicht was Neues sehen wollen. Finde ich aber gut. Also ich will das ja gar nicht werten, aber ich finde es tatsächlich gut, zu sagen, nein, dann gehe ich auf was, was ich wirklich kenne. Wenn ich jetzt nur noch einmal machen darf, dann das. Ja. Gibt es einen Ort? So der letzte Sonnenuntergang. Entweder Lacanau in Südfrankreich, irgendwo am Meer oder Corsica. Das muss ja reichen, das ist ja toll. Aber so ein Ort, wo ich jetzt, also ich will vieles sehen, deswegen weiß ich, und ich habe es noch nicht so viel gesehen außerhalb von Europa, von daher weiß ich nicht, was da noch auf mich wartet. Ob Südamerika, Asien, Japan will ich auf jeden Fall mal. Ja gut, jetzt sind wir ja schon wieder fast bei der ganzen Welt, aber dann sind sie ja schon mehrmals verreist. Nein, also das Problem ist ja jetzt, sie sind ja jetzt offiziell, also ich kann ja schon vorwegnehmen, ich stelle sie ein. Sie sind eingestellt, sie können gerne anfangen. Ja wow, vielen Dank. Denn ich kenne sie ja nun schon die sechs Folgen über, das ist jetzt tatsächlich auch nur mal zu zeigen, wie wir auch Bewerbungsgespräche machen. Das ist wirklich so ein lockeres Gespräch, wie wir jetzt führen. Das ist ganz, ganz locker. Ich möchte einfach nur sehen, ich will gar nicht wissen, welche DIN-Normen, was weiß ich, das muss keiner wissen. Das ist alles Sachen, die man sich dann auch beibringen kann. Kommen aber viele hierher, die sind dann vorbereitet, können in Architektur alles runterbeten. Darum geht es mir gar nicht. Mir geht es um das Zwischenmenschliche, um schnell Menschen zu analysieren, zu verstehen, wo stehen sie, auch mental. Ja, es gibt Menschen, die haben sich schon super Gedanken gemacht um ihren weiteren Lebenslauf. Manchmal sind sie aber auch schon zu verkopft in ihrem Lebenslauf, da kriegt man das so ein bisschen raus. Und das Problem ist jetzt, weil ich das gerade anspreche, das, warum ich Sie das jetzt gefragt habe, kann ich gar nicht aufklären, weil das hat tatsächlich was mit einer Baustelle zu tun, die ich noch lösen möchte, die ich in Zukunft gerne anbieten möchte. Die ich aber jetzt noch nicht, auch bei meinen Mitarbeitern noch nicht, an Teaser, wo ich einfach darauf vielleicht Rücksicht nehme. Ich muss mal gucken, was ich da, da gibt es ein, zwei Ideen, die ich da noch habe. In welche Richtung könnten die gehen? Das sehen wir dann. Werde ich dann soweit aufklären. Also wird vielleicht ein Mitarbeiter mal erzählen, der das das erste Mal erfahren hat. Das ist jetzt so ein Teaser, der einfach erstmal nicht aufgelöst wird? Der wird nicht aufgelöst. Das muss ich noch für mich klären, hinlegen. Haben Sie einen ganz großen Brocken jetzt Anfang des Jahres gelegt? Ja, das ist gut. Ich hoffe, dass ich das bis zum Ende des Jahres, das wäre so mein Jahresziel, das auch dann quasi offenlegen kann, was da meine Idee ist. Ich habe immer gesagt, ich arbeite weiter im Unternehmen. Ich arbeite an den Mitarbeitern. Das ist eine Idee, die mir auch so in den Feiertagen kam, wo ich einfach sage, man will was zurückgeben. Man will irgendwie auch jemanden unterstützen. Und da ist einfach eine Idee gewachsen, die sich jetzt irgendwie raus kristallisieren muss. Und ich habe diese Fragen, die ich Ihnen jetzt auch gestellt habe, auch schon allen anderen Mitarbeitern in ihren jeweiligen Bewerbungsgesprächen und Jahresgesprächen auch schon gefragt. Von daher will ich das auch nutzen. Und nicht nur für meine interne Qualitätsmanagement, sondern am Ende auch vielleicht für was zukünftiges, so soll man sehen. Aber da kommen wir schon eben auf das Thema, was ist denn eigentlich noch dieses Jahr? Also für alle, die jetzt denken, also Bewerbungsgespräche ist jetzt vorbei. Herr Bachor ist eingestellt. Ja, also das war so, würde bei uns normalerweise auch ein Bewerbungsgespräch ablaufen. Vielen Dank, dass die Öffentlichkeit an unserem Bewerbungsgespräch, also an Ihrem Bewerbungsgespräch teilhaben durfte, dass Sie so spontan sind und das einfach machen. Jetzt sind Sie durch. Ich habe es geschafft. Schweiß drauf und können trocknen. Aber wie gesagt, wir essen hier wirklich keinen auf. Das ist wirklich ganz, ganz locker. Aber wir waren jetzt stehen geblieben bei, was denn so dieses Jahr alles passiert. Ja, wo ich noch eine Frage hinterher schieben möchte direkt. Was ist Ihr 5-Jahres-Ziel? Das wird mich jetzt mal interessieren. Oder Ihr 10-Jahres-Ziel. Privat oder unternehmerisch? Unternehmerisch. 5-Jahres-Ziel. Also 5-Jahres-Ziel ist tatsächlich so, dass ich gerne diese Räumlichkeiten hier voll machen würde. Also wirklich ausgelastet. Ich würde gerne mein Team, was wir jetzt hier haben, einfach auch weiter in dem unterstützen, wie wir es jetzt tun. Dann ist mein 5-Jahres-Ziel auf jeden Fall, neue Märkte zu erschließen. Also ich spiele so ein bisschen auch mit den Gedanken, nochmal ganz außerhalb der Grenzen auch nochmal zu schauen. Also der nationalen Grenzen. Wir gehen nochmal gucken, ob wir eine einfache Internationalisierung hinbekommen. Jetzt muss ich mal gucken, ob das irgendwie, ob sich das ergibt. Das sind tatsächlich bei so unternehmerischen Sachen immer Ideen, die muss ich einpflanzen. Das kann man so ein bisschen als Bild nehmen. Die pflanze ich ein. Das ist so das, was ich eigentlich täglich am Unternehmen auch mache. Ich pflanze gewisse Samen ein, fange an zu gießen und von den 10 Samen, die man so eingegossen hat, kommt dann in den ersten 3-4 Wochen gar nichts. Dann kommt nach 4 Wochen der eine, dann denk mal, oh, jetzt kommt was und das wird man dann weiter gießen. Man darf aber nicht vergessen, die anderen zu gießen, weil irgendwann gibt es vielleicht Samen, die kommen später und dann muss man sie eben, das ist so ein bisschen das Thema. Also ich pflanze mal ganz viel und dann muss man eben gucken, dass man, dass man im richtigen Moment dann eben zugreift und dann nicht lang zögert. Das sind so ein paar Sachen, die habe ich eingepflanzt, die habe ich geguckt, die habe ich irgendwie, das ist so ein Thema Internationalisierung. Aber auch das hängt so von so vielen Themen ab. Also mal ist das gut in der Presse, mal nicht. Also es gibt ja ganz viel international jetzt, was irgendwie, also Ziel war auch immer mal in Amerika was zu machen. Ich meine jetzt nach den ganzen politischen Unstimmigkeiten jetzt überall ist das vielleicht jetzt nicht mehr so ein großes Ziel. Also auch da ändern sich Ziele. Trotzdem bleibt das Ziel so ein bisschen dieser Internationalisierung ist auch ein Recap. Vor fünf Jahren war das tatsächlich auch ein 10-Jahres-Ziel von mir. Also es bleibt jetzt quasi wandelt sich um in ein 5-Jahres-Ziel. So wenn man mal nimmt, so ein 10-Jahres-Ziel habe ich immer mal, das war vor fünf Jahren, auch da merkt man wieder vor fünf Jahren. Wenn ich das mal nehme, war das mein 20-Jahres-Ziel, ist jetzt tatsächlich schon runtergerutscht auf ein 10-Jahres-Ziel. Ich würde tatsächlich gerne ein, muss kein großes Büro sein, aber so ein, ich sage jetzt mal so ein Büro in der Schweicherstadt aufmachen, wo ich wirklich sage, da kann man vielleicht auch nochmal andere Architektur machen. Also in Hamburg. In Hamburg, in der Speicherstadt ist hier ein Begriff, wahrscheinlich wenn man Deutschland bald hört nicht. Da wo es Miniatur Wunderland ist. Richtig, das kennt wahrscheinlich dann jeder, da in der Speicherstadt. Also wenn ich da ein Bild habe, da sehe ich mich halt in zehn Jahren auf einem Balkon stehen und runter in die Flete gucken. Also diese kleinen Flüsse, das ist so ein 10-Jahres-Ziel von mir. Und unternehmerisch als Hintergrund, einfach da andere Architektur nochmal zu machen, also so hamburgerische hochpreisigere Materialien, da nochmal auch mehr den Fokus auf das Interieur zu legen, wo man einfach sagt, okay, und da braucht man eben auch eine Adresse, da kommt jetzt keiner, also wir würden noch nach Lübeck kommen und wir würden ja auch dahin kommen. Aber so in Hamburg, Hafencity. In der schönsten Stadt Deutschlands ist das schon auch gut. Definitiv. Also meine Meinung, meine Meinung. Ich hole jetzt gleich eine Studie heraus. Die kann ich noch schnell schreiben. Ja. Nee, also das sind so meine Ziele. Und dann das 20-Jahres-Ziel, also wenn das 20-Jahres-Ziel jetzt schon zum 10-Jahres-Ziel wurde? Also das 20-Jahre-Ziel ist tatsächlich, Unternehmer zu sein, Vollunternehmer zu sein. Gar nicht mal mit mehreren Unternehmen, aber vielleicht, wie Sie sagen, mit mehreren Dependenzen und wirklich zu sagen, ich arbeite am Unternehmen. Jetzt muss man aber auch dazu sagen, das ist ein Ziel, was ich mir stecke, um nicht überrascht zu werden, wenn es so ist. Also ich will da bescheiden bleiben, wenn ich einfach sage, dieses Büro hier, was wir hier in Lübeck haben, ist voll und es funktioniert und alle sind glücklich. Dann muss ich den nächsten Schritt nicht gehen. Dann kann ich mich auch zurücknehmen und sagen, okay, es funktioniert. Ich steuere nur noch ein, was ich einsteuern muss. Und dann ist es auch okay. Ich muss nicht weitergehen. Ich will nur nicht an Punkten, deswegen setze ich mir die Ziele bewusst, das ist das, was ich ja vorhin sagte, bewusst drüber, um nicht überrascht zu werden. Wenn dann eben solche Sachen kommen, da wächst plötzlich eine Pflanze, wo ich einen Samen mal eingepflanzt habe und ich bin überrascht, dass da was kommt, weil ich habe es gar nicht gegossen. Das kann immer passieren. Und um eben da zu sagen, ja, stimmt, eigentlich kann man die Richtung mal ausprobieren. Das ist irgendwie neu, weil das haben wir hier im Büro auch ganz viel gemerkt. Wir haben eigentlich nur überlebt in dieser schweren Zeit, weil wir das so gemacht haben. Hätten wir und nur die Pflanze gegossen, Architektur hätte ich wahrscheinlich, da können wir mal eine Folge vielleicht normal im Laufe des Jahres machen in einem halben Jahr, wo wir auch noch mal so ein bisschen Resümee sehen, wo wir auch noch mal ein bisschen über das Büro reden. Ich hätte, glaube ich, vor zwei Jahren auch zumachen können, weil einfach Architektur war tot, da können wir gerne noch mal drüber sprechen. Aber da war es eben auch so, da sind wir andere Wege gegangen und das ist eben das, was ich mir nie wegnehmen lassen will. Aber ich habe es immer so gemacht, es passte zu dem Ziel, was ich gesteckt habe und dementsprechend nicht überrascht sein und deswegen Ziel setzen. Ich muss da aber nicht hin. Definitiv. Ich bin mittlerweile an einem Punkt, wo ich sage, wenn das hier so funktioniert, wie die Idee, die wir gemacht haben, funktioniert und wir immer weiter daran arbeiten können und nicht stehen bleiben, dann ist das für mich Lohn genug und dann reicht das. Aber wir waren, ich denke, überleben eigentlich beim Teasern, was so dieses Jahr noch passiert. Und wir haben tatsächlich, also wenn ich jetzt erstmal, ich möchte gerne grundsätzlich einmal an Teasern, dass wir wirklich eigentlich versuchen, das ganze Jahr, bis auf ein, zwei Specials, wirklich mit Gästen zu füllen. Das heißt, es wird ein richtig buntes Programm. Und lustigerweise, ich habe Ihnen ja die Gästeliste noch gar nicht so richtig gezeigt. Ich habe die ja selber für mich erstmal noch mal angefragt, nochmal geguckt. Die würde ich jetzt Ihnen mal zur Verfügung stellen. Jetzt muss sie ja auch bei uns bleiben, jetzt sind sie ja da, jetzt sind sie ja interner. Und ich bin relativ überrascht, wie gut dieses Thema, wenn ich es nur an Teaser bei dem jeweiligen Gast ankomme, sage, ey, da habe ich super Bock drauf, das geht ähnlich, wie Sie waren, hätte ich nie für möglich gehalten. Und dementsprechend waren natürlich meine ersten Wunschkandidaten, die ich hatte, auch alle am Start. Ich dachte, was? Ich dachte von den fünf, die ich fragte, sagt zumindest einer zu und drei ab oder vier ab, wie auch immer. Aber wer auf jeden Fall schon zugesagt hat, worauf man sich super freuen kann, ist unser Finanzexperte. Der kommt, mit dem werden wir auf jeden Fall, haben wir in der ersten Folge drüber gesprochen, nehmen wir auf jeden Fall, der hat auch schon zugesagt, der kommt auch relativ früh am Anfang des Jahres. Also ich glaube, Folge zwei müssen wir mal gucken. Dann hat tatsächlich eine Studentin zugesagt, also wir freuen uns ganz doll, dass sie uns da einfach aus der Uni auch was erzählt. Das wird wahrscheinlich sogar gleich die erste Folge sein, weil wir so ein bisschen damit dann auch, das war der erste Gastidee, die wir hatten und da habe ich tatsächlich eine Studentin gefunden. Kann ich mich direkt mit ihr austauschen, wie es ist? Ach, da schließe ich den Kreis. Bitte uns Zeit lassen noch für ein Podcast, also nicht verschwinden lassen im Büro. Genau, also die kommt, das sind jetzt erstmal alles so unsere Regionalen und ich habe tatsächlich meine Fühle ausgestreckt, dass wir auch einfach mal rauskommen. Und wir haben zwei relativ bekannte Gäste sogar, also zumindest aus der Architekturbranche. Das eine ist eine Interieurdesignerin aus Berlin. Wollen Sie mehr verraten? Ich glaube nicht, ich glaube, das machen wir dann kurz vorher geteasert, aber das ist eine ganz, ganz tolle Interieurdesignerin, die echt Interieurdesign im großen Stil macht für Hotels, für also wirklich, die macht auch das nur, die macht keine Architektur drumrum und mit der will ich mich einfach mal austauschen. Was heißt eigentlich Interieurdesign und wo ist da die Schnittstelle zur Architektur? Was braucht sie eigentlich von der Architektur? Also auch ich möchte aus dem Podcast was mitnehmen, lernen. Also ich will einfach da nicht, dass sich da zwei Experten unterhalten und irgendwie die anderen werden alle schlauer, sondern auch ich will da was von lernen. Ich möchte da rausgehen und sagen, wow, habe ich so noch nie gesehen, klasse. Und aus dem Grund, da tease ich jetzt die zweite schon an, da fahren wir sogar weiter weg, also aus Deutschland raus nach Richtung Zürich. Da gibt es eine Architektin, die relativ bekannt ist auf Instagram, die quasi eigentlich, also ich will da nicht zu viel verraten, aber grundsätzlich macht sie weniger Architektur und mehr in diese Architektur-Consulting-Schiene. Also wirklich berät Architekten, wie man mit etwas umgeht, wie man mental mit sich selbst umgeht und hat eben das große Portfolio, Social Media und eben auch, was wir in der letzten Folge gesagt haben, KI. Ja, die hat wirklich zugesagt. Ich freue mich richtig, das wird mit ganz, ganz spannenden Themen und eben auch echt große Themen und nicht irgendwie, auch das wollen wir hier herholen, Bäckerchen, Müllerchen, Lieschen, wie sie auch immer alle heißen, die kommen auch alle hierher, kriegen wir hin. Ich hätte aber nicht gedacht, dass wir wirklich mit so stark starten. Wir haben tatsächlich auch noch einen Hersteller von Modul, wenn denn, nachhaltig, die haben uns schon angefragt, auch das kam plötzlich, das ist ein Podcast-Hörer von uns. Also wenn da wirklich jemand dabei ist, der jetzt wirklich sagt, Mensch, jetzt komme ich, ich will auch, ich habe was zu sagen, dann ab an den Stammtisch. Schreibt uns oder packt sie unten in die Kommentare. Ganz, ganz wichtig. Dann prüfen wir das, gucken, passt das in unseren Plan, den wir uns gemacht haben. Aber grundsätzlich, eigentlich passen alle Themen und wir versuchen, das dann drumrum zu machen. Also ich freue mich da über jeden Gast. Aber deswegen, das sind so die ersten Gäste, die wir haben, wo wir auch echt tolle, tolle, tolle Themen haben, mit denen wir uns unterhalten können. Also da freue ich mich richtig auf das Jahr. Da bin ich auch sehr gespannt. Dann können Sie sich aber auch vorstellen, an einem Tisch mal mehrere Leute Platz zu haben. Also das sehe ich wahrscheinlich auch dieses Jahr, oder? Also dann mal wirklich so einen größeren Stammtisch. Könnte tatsächlich, kann ich mir vorstellen als Special tatsächlich, dass man auch mal unterschiedliche Leute, es ist natürlich, muss man immer dazu sagen, es ist echt schon schwer. Also ich habe das jetzt sehr einfach gesagt, aber es ist schon schwer, auch Leute zu bekommen und das Termin nicht alles einzufasen, weil wir es ja am Ende auch alles irgendwie kein Geld damit verdienen. Das ist ja jetzt nicht so, dass ich, ich opfe ja meine Zeit und grundsätzlich jetzt da fünf Leute an einen Tisch zu bekommen, die alle zur gleichen Zeit Zeit haben und wir hier auch noch Zeit haben, ist es ja recht schwer. Ich kann mir das gut vorstellen mal als Special, dass man einfach auch mal miteinander spricht, dass auch mal einen, also was ich mir sehr gut vorstellen kann als Thema, was bei mir immer schweift, ist zum Beispiel, ich zwischen einem Studenten und einem älteren Architekten, dass man einfach da mal guckt, wo holt sich eigentlich wer wen ab und wer hat welche Erwartungen an den jeweils anderen. Wie ein ganz, ganz spannendes Thema will ich unbedingt auch dieses Jahr gerne irgendwie, vielleicht auch mit der Studentin, vielleicht hat sie auch Lust noch mal zu kommen, dass wir da einfach im Gespräch bleiben, gucken, was da ist und ich will auch, wenn ihr Leute sind, die sagen, ey, über das Thema müsst ihr mal sprechen, dann macht euch mal schlau, holt euch da mal einen Gast. Ihr braucht nicht selber der Gast sein, aber wenn ihr ein Thema habt, was ihr beleuchtet haben wollt, dann packt das auch unten in die Kommentare, also oder schreibt uns an, geht auf die Website von uns, schreibt uns an, hier übrigens, betrefft Podcast, ich hätte da tolle Themen, die ihr mal irgendwie ansprechen müsst, da redet keiner draußen drüber, dann machen wir das, also dafür ist der Stammtisch auch da, ihr werdet da nicht eingeladen dazu, Instagram oder per E-Mail. Wo sind wir jetzt noch? Ja, doch. Gut. Und ansonsten, was sehen Sie weitere Gäste, also welche Rolle noch, also vielleicht private Bauherren? Kann ich mir auch gerne früh kurz vorstellen, also das private Bauherren einfach auch mal berichten, wie es so mit uns war, das sehe ich so vielleicht als Jahresabschluss, wie lief denn das Jahr so, weil natürlich so ein Bauvorhaben immer ein bisschen länger dauert. Dann bieten wir zumindest an mal bei einem Bauherren, ob die da Lust zu haben, ob die da Bock haben, mal am Podcast einfach auch über das zu sprechen, dass einmal am Ende für alle Hörer auch, dass es nicht nur als Werbung von uns kommt, sondern eben auch von Bauherren mal bestätigt wird, dass das so ist. Grundsätzlich bin ich da echt für alles offen, ich glaube, wäre ganz toll, auch mal politisch zu werden und wirklich auch mal Politiker zu fragen, Mensch, wie stellt ihr euch denn eigentlich die Zukunft vor? Also auch da nicht zurückgucken, sondern wie stellt ihr euch das vor? Und wir werden auch tatsächlich vor den jeweiligen Folgen, jetzt können wir ja schon sagen, die nächste Folge wird auf jeden Fall die mit der Studentin, wenn es dazu Fragen gibt zu der Studentin, dann vorneweg stellen, vielleicht können wir die mit einbauen, dann einfach unten reinpacken, dann gucken wir, dass wir die mitnehmen, die Fragen. Was wir ja machen können, ist eine eigene Mail-Adresse anlegen, podcast@rtearchitektur, das würde ich tatsächlich machen, wenn das überhand nimmt, wenn bei den 100 Kommentaren im Podcast so viele dabei sind, dass ich die alle gar nicht lesen kann, dann würde ich gerne eine E-Mail-Adresse machen, so geht es noch. Also noch ist sie nicht live? Ja genau, noch ist sie nicht live. Und als zu guter Letztes Bauarm? Das Bauarm glaube ich nicht. Nein, die haben keine Zeit, die haben so viele Bauanträge, die sie stellen müssen und Unterlagen, die nachgefordert werden. Also das dauert es noch länger. Na ja, dauert es noch länger, genau. Okay. Ja, also wie gesagt, und sonst unternehmerische Themen, es ist alles da, also wir sanieren, wir haben ganz viele tolle Bauvorhaben, wir wollen dieses Jahr auch noch eine Zahnarztpraxis umbauen, also wir sind gerade in der Diskussion noch mal ein ganz großes, nachhaltiges Projekt zu bekommen, was wir zertifizieren dürfen, also es ist so viel jetzt auch wieder, was passiert. Und wie gesagt, wir freuen uns in relativ kurzer Zeit, ich hatte in der letzten Folge darüber gesprochen, neue Mitarbeiter, jetzt wieder neue Mitarbeiter, also auch da, wenn ihr Podcast-Hörer seid und ihr wollt unbedingt bei uns anfangen, dann schreibt uns, ja, schreibt uns an, bewerbt euch. Wir machen nicht bei jedem Bewerber ein Podcast raus, das war jetzt mal Zufall, aber eben, wenn ihr die Philosophie teilt und das eben auch teilhaben wollt an dieser Philosophie, bewerbt euch. Ja, also ich finde es traurig, eigentlich eine Staffel beendet, aber mit ihrem Zuwachs und mit dem, was wir alles vorhaben, habe ich echt Bock auf die zweite Staffel. Und ich bin sehr gespannt, als Hörer weiter ein Teil davon zu sein, jetzt auch ein Teil im Team, ganz offiziell. Ansonsten erstmal viel, vielen Dank. Wir sehen uns ja noch, aber bei den Hörern ist es wahrscheinlich jetzt erstmal ein Abschied. Es war mir eine Freude. Aber Herr Bachor bleibt hier, er ist im Büro und wenn alle nach Herrn Bachor schreien, dann hole ich ihn wieder hierher, alles klar. Tschüss und bis zum nächsten Mal. Alles Gute, ciao. Untertitel im Auftrag des ZDF für funk, 2017