Architektur Stammtisch · Folge 1

Folge 01 - Oktoberfest

Datum: 2024-10-18 · Dauer: 00:27:48 · alle Folgen
Folge 01 - Oktoberfest - Cover

Show-Notes

In unserer ersten offiziellen Folge begrüßen wir Robert Tischer und unseren Gast JB, einen Architekturbegeisterten und Podcast-Hörer. Wir sprechen über die Idee hinter unserem Podcast, den Architekturstammtisch, und wie wir uns vorstellen, dass Architektur nicht nur trocken und lehrerhaft, sondern auch unterhaltsam und zugänglich sein kann.

Wir diskutieren über die Bedeutung von Architektur in unserem Alltag, wie sie unsere Umgebung prägt und wie sie uns beeinflusst. Unser Gast gibt uns Feedback zu unserer ersten Folge und wir sprechen über mögliche Verbesserungen und Ideen für zukünftige Folgen.

Außerdem teilen wir unsere Erfahrungen mit der Kreation eines Podcasts und wie wir uns entschieden haben, einen Architekturstammtisch zu gründen. Wir sprechen über unsere Ziele und unsere Vision für den Podcast und wie wir uns vorstellen, dass er sich entwickeln wird.


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Volltranskript · 4.907 Wörter · automatisch via Whisper.cpp transkribiert

Willkommen beim Architektur-Stammtisch von RT Architektur. Heute starten wir mit der ersten offiziellen Folge Nummer 1 und begrüßen Robert Tischer und unseren Gast JB. Also schnappt euch eure Mass und Brezen und macht euch bereit für den Architektur-Stammtisch. Xuffa, los geht's.

Ja, herzlich willkommen bei uns in den Räumen von RT Architektur. Wir haben tatsächlich ein Gast, war gar nicht mit gerechnet, aber wir haben einen Anruf bekommen und dieser Gast wollte Feedback geben und da habe ich doch glatt überlegt, warum nicht bei uns hier gemeinsam, alle zusammen im Podcast. Aber vielleicht stellen sie sich selber einmal vor. Ja, vielen Dank.

Ich bin JB, aktiver Podcast-Hörer und Architektur-Begeisterter, kenne mich auch im Podcast-Bereich ein bisschen aus, also mache beruflich da auch was in die Richtung. Dementsprechend dachte ich, gebe ich einfach mal ein bisschen Feedback, weil ich die erste Folge gehört habe und dann doch das eine oder andere. Aber was kann ich denn unter aktivem Podcast-Hörer verstehen? Also wenn sie viele Podcasts, wenig Podcasts?

Ja, also auf jeden Fall vier, fünf Podcasts die Woche tatsächlich und da dann gemischt, also von den klassischen, ich weiß nicht ob ich jetzt Werbung hier machen darf. Lieber nicht. Aber also die gängigsten, ich sag mal Top 10, da drei von, von den Top 10 und dann noch so Wirtschafts-Updates. Wie sind sie auf unseren Podcast gekommen?

Tatsächlich Architektur habe ich eingegeben und da ist dann ihr Podcast erschienen. Okay, gibt es denn so viele Architektur-Podcasts? Hält sich in Grenzen. Also es gibt schon einige Podcasts, aber dann manche von Universitäten, die dann irgendwie schon seit zwei Jahren keine Folgen veröffentlicht haben.

Das generell in dem Bereich so, dass es einige Podcasts gibt, die schon seit Jahren nichts mehr veröffentlichen und dann ehrlicherweise auch ein paar Podcasts, die eher sehr trocken sind. Okay, ja verstehe ich. Und ihr beruflicher Werdegang bisher, also wie sind sie, wie kommen sie jetzt, sie hatten ja schon einen Vorabend, da kommen wir wahrscheinlich gleich zu, schon ein, zwei Fragen gestellt. Die lassen erst mal darauf deuten, dass sie durchaus ein bisschen mehr Ahnung haben als einfach nur Podcasts hören.

Ja, tatsächlich, also habe ganz früh eine Bankausbildung gemacht, dann in den Marketing-Bereich dort gewechselt und dann zur anderen Seite des UFA gewechselte Marketing Agentur und dann auch, ja dann Corona Marketing Agentur aufgebaut. Dementsprechend machen wir da natürlich viel im Marketing-Bereich. Also sei es jetzt Werbung, online, offline, aber natürlich vor allem überwiegend online und dort ist Podcasts mittlerweile natürlich ein wichtiges Mittel. Jetzt hatten sie in dem Telefonat aber auch gesagt, sie hatten auch schon was studiert.

Ja, genau, Social Media und Marketing, deswegen. Daher kommt die Affinität dazu. Okay, sehr gut, schön. Ja, steigen wir gleich ein.

Sie hatten ja gleich, am Anfang fingen Sie ja schon an mit Fragen, wie wir uns das grundsätzlich gedacht haben. Bestellen Sie doch gerne einmal Ihre erste Hauptsicht, die Frage, was Sie als erstes aufgefallen haben. Ja, was ich mich auf jeden Fall gefragt habe ist, also am Anfang ist gar kein Jingle da beim Podcast, sondern es war nur eine Einsprechstimme. Ich weiß nicht, ob das eine, Jingle, erklären Sie mal.

Jingle ist halt so ein Intro, sprich Intro-Musik, sei es Intro-Musik oder sei es irgendwie jedes Mal neu mit demselben Sprech, mit der selben Stimme, die den Podcast beschreibt und was es geht. Also irgendwas wiedererkennungswertmäßig ist, so wie jede Folge, jede Serie ja am Anfang auch irgendwie so ein Intro hatten mit so einer ganz gewissen Tatort-Musik, Tatort-Musik vielleicht. Okay, haben wir uns natürlich auch Gedanken drüber gemacht, so richtig kamen wir aber noch nicht auf das Richtige, weil Sie haben es so richtig erklärt, so richtig Architektur-Podcast gibt es nicht, also es gibt Podcasts, die über Paare erklären, da wird dann viel gesprochen, da ist dann das Intro, was ich oft gehört habe, dann einfach nur Auszüge aus dem Podcast, dann gibt es tatsächlich eher so Kriminal-Podcasts, da ist dann eher, wie Sie gerade sagten, diese Tatort-Musik, so richtig das Genre ist irgendwie nicht bedeckt, so das heißt so richtig wissen wir tatsächlich noch gar nicht. Aber der Podcast heißt ja Stammtisch, wie kam es eigentlich dazu?

Ja, sehr gute Frage. Was hat Stammtisch mit Architektur zu tun? Ja, tatsächlich ist das sehr lustig, weil das ist so ein bisschen gewachsen, da wir grundsätzlich eigentlich den Anspruch hatten, wir wollten gern was erzählen. Sie haben das analytischer tatsächlich hier gerade vorgebracht, dass Sie natürlich sagen, Mensch, ich höre das gerne, das gibt es weniger.

Ich sage, solche Max-Studien haben wir jetzt grundsätzlich nicht gemacht, also wir sind jetzt nicht losgelaufen, haben gesagt, Mensch, welche Nische können wir denn bedienen, sondern grundsätzlich hatten wir schon den Anspruch und auch die Idee, dass wir was zu erzählen haben und eben nicht trocken über Architektur und auch nicht trocken darüber, wie toll wir entwerfen können oder, oder, oder, sondern grundsätzlich glaube ich, gibt es ganz viel zu erzählen und es ist tatsächlich ein Prozess. Ich denke, wir werden im laufenden Podcast auch viel, viel tiefer eindringen und es wird immer auch wieder diesen Stammtisch erklären, warum Stammtisch, aber kurzum geht es eigentlich darum, dass was wir zu erzählen haben, wir grundsätzlich auf ein Stammtischniveau wieder bekommen. Also, dass wir gar nicht eben genau dieses hochtrabende und auch dieses trockene und vielleicht manchmal sogar lehrerhafte erzählen kommen. Das ist mir oft aufgefallen.

Ja, das ist tatsächlich, es ist auch viel so, tatsächlich, also auch nicht nur im Podcast, sondern man kann zur Uni gehen, man kann in Vorträge gehen, aber es ist immer dieses klassische Frontal und ich finde, die Architektur heute und das Ingenieurwesen heute hat einfach was anderes verdient. Also ich finde, das kann auf einem Niveau stattfinden, wie am Ende sich auch einfach Handwerker unterhalten und wie sich Studenten unterhalten und da war so, wo ich denke, das kommt so ein bisschen aus der Geschichte. Jetzt könnte ich Sie mal fragen, konnten Sie überhaupt mit dem Begriff Stammtisch was anfangen? Na, ich habe halt so irgendwie an die Kneipe gedacht oder ehrlicherweise ein bisschen ans Oktoberfest, wo ich letzte Woche tatsächlich auch am Wochenende war, so ein bisschen da, dass das Gekröle auf den Bänken stehen.

Habe so ein bisschen daran dann gedacht und dachte dann, ok Architektur, wie passt das zusammen? Lustig, aber genau das ist das. Also genau das ist das, denn jetzt überlegen Sie mal, jetzt haben Sie wahrscheinlich nicht von den 20.000 Leuten, die da waren, alle gefragt, wo sie her kommen, aber glauben Sie mir, da sind alle Schichten, alle Schichten der Gesellschaft. Dort sind Bauherren, dort sind Finanzberater, dort sind vielleicht sogar Architekten, vielleicht wie Sie Medien gestalter, dort sind vielleicht sogar Nachrichtensprecher, dort sind Celebrity Stars, aber witzig, alle sitzen an derselben Bierbank und genau das wollten wir wieder erreichen, dass wir sagen, ja das ist Stammtisch und aus der Historie ein Stammtisch aus meiner Jugend, wie ich den kenne, ich war selber da nicht am Stammtisch, aber ich kenne ganz viele, die dann als Erwachsener sich ein Stammtisch gegründet haben, ist am Ende tatsächlich in der Kneipe.

Es ist in der Kneipe ein Stammtisch, da oft sieht man das noch in alten Kneipen, da ist dann tatsächlich sogar so eine kleine goldene Plakette, Stammtisch, Führer und dann kommt immer wieder, immer Mittwochs trifft man sich und unterhält sich einfach und oft, das wollen wir eben auch schaffen, oft darüber, was ist gerade los, wie verstehe ich gerade etwas, was ist in der Zeitgeschichte los, was bedeuten gewisse Entscheidungen für uns, aber eben unter dem Fokus Architektur, aber eben immer auch mit dem Weitblick, was heißt Architektur eigentlich heute, also wo geht es hin, was bedeutet das für den Handwerker, was bedeutet das für den Studenten, das ist für uns der Stammtisch, wo wir einfach sagen, wir wollen das wieder auch an die Leute draußen, also jeder, wie sie auch jetzt können hören, jetzt sind sie zum Glück gekommen über Architektur, aber ich würde mir zum Beispiel wünschen, dass vielleicht auch welche bei Spotify eingeben, ich suche einen Stammtisch und dann finden sie einen und denken, oh Mensch, das geht ja auch nicht nur um Architektur. Okay, also sprich letztendlich als Sieggruppe dann alle möglichen, über die Branchen hinweg, gar nicht an Architekten gerichtet. Genau, die Schnittstelle ist Architektur, aber eben die Schnittstelle bedeutet ja nicht, da hört Architektur ja nicht auf, sondern tatsächlich in alle Facetten, weil wir eben heute auch eben nicht nur noch Entwerfer sind, sondern wir sind tatsächlich auch Kummerkasten, wir sind, die Bauherren kommen auch mit Problemen zu uns, die vielleicht uns erstmal in erster Linie nicht betreffen, aber die wir vielleicht lösen können, deswegen auch eben nicht nur auf Bauherren ausgerichtet, sondern am Ende wollen wir hier auch den Studenten zu Wort kommen lassen, dass einfach auch Studenten uns heute, also mir, der ja nun auch ein bisschen schon dann in der Branche tätig ist, uns vielleicht auch erklärt, wie die Jugend heute die Architektur versteht oder wie sie, ich finde immer, etwas rückblickend zu besprechen, wie etwas verstanden wird, ist immer schwierig. Ich finde, schöner ist, wenn wir doch eine Erwartungshaltung haben und ich finde, junge Leute haben Erwartungshaltung an etwas und ich finde es gut, wenn sich dann Ältere darum kümmern, dass diese Erwartungshaltung vielleicht sogar erfüllt wird oder zumindest wir nahe rankommen und wir uns nicht hinterher unterhalten müssen, ja leider wurden die Erwartungen nicht erfüllt.

Das ist so ein bisschen die Idee dahinter, dass man einfach alle auch zu Wort kommen lässt und alle einfach auch, also alle Facetten auch mitnimmt und überlegt, was können wir eigentlich dort draußen bewegen und wir haben so viel zu erzählen und so viel zu machen, aber tatsächlich gebe ich Ihnen recht, wir sind jetzt keine Podcaster, wir sind einfach Architekten und Ingenieure, die im Büro sitzen und überlegen, wie finden wir draußen Gehör, wie kommen wir als Architekten zu einem gesprochenen Wort auf einem Oktoberfest. Klingt tatsächlich auch so ein bisschen nach KI, die Stimme und so ein bisschen zusammengeschnitten, aber vielleicht findet man einen ganz guten Jingle für den Start, den Standtisch. Da sehen Sie wieder den Mediengestalter, der sofort rausgehört, ich weiß gar nicht, ob es andere Hörer gehört haben. Ja klar, heutzutage mit KI werden wir denke ich mal in unserem Podcast auch noch mal intensiv behandeln, was kann KI, was kann KI nicht.

Auch auf Architektur bezogen. Auch auf Architektur bezogen und eben auch auf die Schnittstellen drumherum, also was kann KI zum Beispiel auch den Bauherren bringen oder also generell was für einen Mehrwert und was auch für Gefahren bilden sich vielleicht auch, aber klar, gut rausgehört, natürlich war es KI, denn grundsätzlich ist es schwierig mich selbst anzukündigen, es ist irgendwie schwierig irgendjemanden einzujingeln, so wie Sie es jetzt gerade gesagt haben. Von daher bedienen wir uns natürlich, wenn es möglich ist, auch der KI, aber klar gebe ich Ihnen recht. Aber Sie haben selber gesprochen, also Sie waren der echte...

Ja, wir haben selber gesprochen und die KI hat das dann quasi in eine andere Stimme umgemünzt, sodass wir tatsächlich die Möglichkeiten hatten eines Dialogs. Und deswegen war ich sehr dankbar, dass Sie angerufen haben. Dann lassen Sie uns den Dialog wieder mal vis-à-vis machen und nicht wieder mit KI. Ich hätte das Telefonat jetzt auch mit KI nachsprechen können.

Das hat dann so ein bisschen den Charakter wie damals im Fernsehen, diese Stimme wurde nachgesprochen. Ja, aber ich kann bestätigen, Sie sitzen heute echt hier. Ich bin keine KI. Das stimmt.

Ja, was ich tatsächlich spannend finde in der Architektur ist, dass es halt die ganze, deswegen finde ich auch das Konzept spannend, Stammtisch, alle an einem Tisch, weil Architektur am Ende ja auch irgendwie alle betrifft, ob man sich interessiert für Architektur oder nicht. Und ich interessiere mich tatsächlich sehr für Architektur, weil es halt eben alle betrifft. Man sieht es im öffentlichen Raum, man geht an den Straßen vorbei. Wenn etwas Schönes fällt auf, wenn etwas Neutrales, dann eher beiläufig, wenn etwas nicht ganz so schön ist.

Die rote Tür, wie Sie erwähnt hatten in der ersten Folge, so die fällt dann auch auf, wo man dann drüber redet, ob man jetzt Architektur mag oder nicht. Das finde ich so spannend, dass das halt am Ende jedes Leben gestaltet, auch innen Häusern drin, wo man wohnt, arbeitet. Genau, vollkommen richtig. Und das ist genau das, was wir auch Architektur verstehen.

Also wir sind einfach, Architektur ist nicht nur das Gebäude, Architektur ist viel, viel mehr. Es klingt jetzt wieder mal sehr hoftrabend und das wollen wir gar nicht. Aber wir sehen an den Beispielen, die Sie uns aufgeben. Nicht so werden wie die anderen Podcasts.

Ja, genau, aber wir sehen an Ihren Ausführungen, wie viel Schnittstellen wir eigentlich zur Architektur haben, ohne sie im Alltag vielleicht ganz bewusst zu machen. Es geht los mit "Wie komme ich aus dem Haus? Wo ist meine nächste Bushaltestelle?" Das sind alles Themen, die die Architektur und der Städtebau durchaus steuern kann. Aber man kommt niemals auf die Idee, Mensch, das hat der Architekt von nebenan gemacht.

Ja, also das sind einfach genau das Thema. Wir haben so viele Möglichkeiten und wir haben auch so viel zu erzählen. Und ich finde, glaube ich, das ist auch eine Kernkompetenz dieses Podcasts, um einfach mal aufzuzeigen, bei wie vielen Dingen man eigentlich an einen Architekten denken kann und denken muss vielleicht sogar und auch überlegen kann, Mensch, ach, das macht einen Architekt auch. Okay, nächstes Mal, ich rufe einfach meinen Architekten des Vertrauens an.

Ja, cool. Ich hätte jetzt noch sehr viel mehr, also auch Feedback, Anpassung, wie man es optimieren kann. Ich glaube, ich weiß nicht, ob wir jetzt noch die Zeit dafür haben. Was mich zum Punkt tatsächlich bringt, wie lange so eine Folge geht.

Also die letzte Folge, also ich habe jetzt schon verstanden, Konzept ist kein Konzept zu haben bisher sozusagen, also einfach rein, einfaches zu machen. Und da muss ich sagen, aus marketing-technischer Sicht ist das sehr gut. Also man nennt das im Fachstagor Growth Marketing. Oh, sehr gut.

Also sprich einfach machen, einfach so. Jetzt haben wir auch das Fremdwort dafür. Es war recht unbewusst. Ich glaube, es liegt einfach daran, wir sind keine Podcaster.

Wir haben einfach mal das System heute bedient. Es ist tatsächlich relativ einfach, einen Podcast zu machen. Jetzt glaube ich, dass die schwierige Aufgabe... Motiviert auch andere.

Ja, motiviert andere unbedingt und wir wollen auch motivieren, aber ich glaube grundlegend, jetzt ist es die Schwierigkeit, den Podcast auch dazu halten und am Ende eben genau nicht abzudriften und abgedroschen zu werden und hochtrabend und so, sondern am Ende sollen ja Podcasts Spaß machen. Das ist ganz wichtig. Ja. Und Schlagzeilen sorgen?

Ja oder nein? Wie meinen Sie das mit Schlagzeilen? Soll der Podcast für Schlagzeilen sorgen? Naja, was heißt Schlagzeilen?

Also wenn irgendjemand in der Presse sagt, Mensch, da ist ein Architekturbüro, das ist jung, das ist irgendwie dynamisch und macht jetzt sogar ein Podcast und sprengt damit die Branche. Ja, super. Warum denn nicht? Also ich habe nichts gegen Marketing, was von alleine funktioniert.

Andersrum, schlechte Presse brauche ich auch nicht. Also das ist völlig klar. Okay. Ja, vor allem für Architekten ist das...

Ja, aber Sie haben die Frage tatsächlich gestellt, wie lang muss ein Podcast sein? Also haben wir uns tatsächlich überhaupt keine Gedanken gemacht. Wir haben tatsächlich beim ersten Podcast erstmal grundweg überlegt, was könnten wir, also was ist überhaupt, was ist ein Entwurfsprozess, was ist irgendwie so. Da sind wir erstmal so rangegangen.

Ist glaube ich super interessant, ist glaube ich aber auch, ich sage jetzt mal, ausbaufähig, weil wir tatsächlich unterschiedlichste Hörer dann auch haben. Und ich glaube, ich glaube, was wir schaffen wollen, ist glaube ich eine Vielseitigkeit, sodass, ich sage jetzt mal wieder, der Stammtisch zwar alle zusammen allen zuhören. Ich glaube, das ist auch ganz ganz wichtig in der heutigen Zeit. Ich denke, wir werden auch immer mal den Ausschwung in die Politik machen, auch wenn ich das gerne umgehe.

Also ich rede gerne über Politik, aber viele wollen es dann auch nicht und mögen es nicht. Aber grundsätzlich glaube ich in der heutigen Zeit müssen wir einfach zusehen, dass wir uns allen wieder mehr zuhören. Und ich glaube, auch dieser Podcast kann dazu beitragen, dass wir einfach klar, vielleicht in der Zeit des Podcasts nicht für jeden was dabei haben, aber ich finde dann in der Gesamtsumme haben allen allen zugehört und für alle war was dabei. Das ist für mich so, glaube ich, das Entscheidende.

Und eben nicht nur ein Podcast vielleicht nur für den Bauherren und ein Podcast nur für den Handwerker, sondern tatsächlich irgendwie finde ich, muss für alle immer was dabei sein. Das Rundum-Sortlust-Paket, dafür stehen wir hier auch im Büro, ist irgendwie da. Und die Länge, da würde ich jetzt meinen Marketing-Profi fragen, was ist denn gut? Ja, kommt drauf an.

Also wenn es jetzt die Bau-News sind, die einmal die Woche kommen, sind es zehn Minuten vielleicht. Wenn es aber eher das Fachgespräch ist, wo philosophiert wird über, wer weiß was, kann es auch mal zwei Stunden gehen. Aber vielleicht so die Mitte, also halbe Stunde bis 40 Minuten, irgendwie so. Sodass es halt ein Podcast ist, den man immer gern hört, weil er nicht zu lang geht, aber auch nicht zu kurz, genug Zeit für Tiefe.

Okay, was sagen Sie? Also auch da bin ich jetzt leider nicht der vielseitige Podcast-Hörer. Ich habe so meine drei, vier Podcasts, die ich höre. Der weiß ja auch, wie lang die sind und wie oft die kommen.

Und ich freue mich auch immer wieder. Aber was glauben Sie, wie oft müssen wir, also wie oft? Ich glaube, zu erzählen haben wir genug. Aber ab wann wird es anstrengend und ab wann wird es vielleicht auch langweilig, weil man, also ab wann wird es anstrengend, weil man zu lange warten muss und ab wann wird es vielleicht anstrengend, weil man sagt, oh jetzt habe ich schon drei Folgen nicht gehört, weil das einfach zeitlich nicht passt.

Zu viel. Also wo ist da so die Mitte, wenn man so die Podcasts sich so anguckt auf dem Markt? Gut, im Optimalfall einmal die Woche. Nur, Sie hatten mir vorhin auch erzählt, dass Sie jetzt gerade viele Projekte haben und ist ja am Ende schon aufwendig, so ein Podcast aufzunehmen.

Dementsprechend, ich weiß nicht, ob Sie einmal die Woche hinbekommen, aber mindestens zweimal die Woche. Also ich habe die erste Folge gehört und mag jetzt nicht unbedingt so lange warten, bis sie nicht so voll gerauscht wird. Genau, lustig. Also Grundweg hatten wir natürlich mal so gesagt, Mensch Podcast, klar läuft das nebenbei und wir wollen natürlich nebenbei erzählen.

Ich werde mit Podcasts mein Geld nicht verdienen und will es auch nicht, weil am Ende will ich das gerne, wenn man es jetzt ehrenamtlich nennt, ehrenamtlich machen. Ich möchte einfach draußen was erzählen und wenn wir dafür Zuhörer finden und wie gesagt, für mich ist jeder Zuhörer wichtig und jeder Zuhörer hat die gleiche Wichtigkeit. Ich muss da keine 100.000 Zuhörer haben, sondern wenn mir zehn Leute zuhören und die machen das gerne, dann finde ich das toll. Und die dürfen das gerne weiter raustragen.

Wir hatten tatsächlich ursprünglich tatsächlich mal gedacht alle vier Wochen, aber wenn ich das so höre, ist das wahrscheinlich zu wenig. Also ich denke, wir kriegen das schon hin, dass wir alle zwei Wochen das durchaus tun können, wo wir sagen, okay alle zwei Wochen in einem regelmäßigen Rhythmus. Ich denke immer Freitag, so der letzte Podcast glaube ich Freitag veröffentlicht worden. Das ist glaube ich nicht schlecht.

Somit würde das alles passen und klar können wir gerne. Also finde ich erstmal grundsätzlich gut. Also wie gesagt, zwei Wochen wären super, also dass wir einfach in zwei Wochen Rhythmus den Podcast machen. Das kriegen wir hier glaube ich gut unter und für die Hörer ist es auch nicht zu lang.

Was ich übrigens gerade sehe, da drüben eine Auszeichnung. Ja lustig, ist gerade gestern frisch reingekommen. Wir haben tatsächlich sind ausgezeichnet im Architekturdesign, sind da Gewinner 2024. Wir haben dort, also die Real Estate Architecture Awards sind auf uns aufmerksam geworden.

Das ist tatsächlich ein bisschen was anderes als die öffentlichen Preise, die es so gibt, wo man tatsächlich sich bewusst anmelden muss. Die Real Estate Architecture Awards machen das tatsächlich so, dass sie im Markt rumgehen und gucken, was ist so auf dem Markt fähig. Jetzt haben wir natürlich gerade die Internetseite, wir sind medial im Moment sehr präsent, das heißt vielleicht durch Zufall auch reingerutscht, weil wir eben durch die ganzen Algorithmen vielleicht dann auch vielleicht einmal häufiger gezeigt wurden. Auf jeden Fall wurden wir von dem Geschäftsführer von Real Estate Architecture angeschrieben, ob wir uns nicht bewerben wollen.

Ich dachte, oh Mensch, wenn der wüsste, dass wir eigentlich noch weit weg sind von ihr große Preise gewinnen und so, wollten wir eigentlich, war jetzt nicht mein Ziel, sondern das wird man in den nächsten Folgen auch merken, das ist auch gar nicht unser Anspruch. Also ich denke, der Preis hier ist ein super Dank für alles, was wir so tun, aber wir sind nicht angetreten, um jetzt alle Preise abzuräumen. Für welches Projekt war das? Genau, lustig, wir haben uns nämlich dann einfach auch beworben und abend dann lange nichts gehört.

Wir haben es sogar tatsächlich fast wieder vergessen, weil das tatsächlich dann auch recht beiläufig lief, das war zwar ein Prozess, das alles einzureichen, das Projekt vorzustellen, den Eigentümer auch zu fragen, ob wir das überhaupt dürfen, weil am Ende ist, machen wir das ja nicht ohne die Zustimmung des eigentlichen Bauherren damals. Das ist alles gelaufen und lustigerweise so lange, ist auch wieder so ein typisches Ding, so drei, vier, fünf Monate, dann hat man das auch schon wieder vergessen, man fragt da auch nicht nach und denkt, ja, da gab es auch keinen richtigen Termin. Und irgendwann kam dann eine E-Mail rein, "erzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen". Ist jetzt auch nichts übliches, kommt tatsächlich sehr häufig, aber meistens hat man dann gewonnen, wenn man weiterklickt und irgendwie noch fünf Sachen eingebt und dann ist man im großen Lusttopf.

Das war aber gar nicht so. Oder die Spam-Nachricht. Das ist meistens dann die Spam-Nachricht, deswegen ist sie bei mir auch tatsächlich erstmal untergegangen und am Wochenende, wo ich dann tatsächlich meine E-Mails alle durchgeguckt habe, fiel mir auf, das ist ja von Real Estate Architecture Awards, da haben wir uns doch beworben. Nein, wir haben tatsächlich gewonnen und das war wirklich, also es war für uns eine riesen Überraschung, wir hätten damit überhaupt nicht gerechnet.

Und ja zum Projekt, es ist tatsächlich ein Projekt, das ist eine Zahnarztpraxis in Wedel. Wir haben eine Zeit lang sehr, sehr viele Zahnarztpraxen umgebaut, kommen auch immer mal wieder rein. Eine Zahnarztpraxis ist super spannend, weil wir mit der Architektur, mag man jetzt erstmal nicht meinen, Mensch Architektur und wendewalzstreichen, ein bisschen Zahnarztüle, wir können mit der Architektur relativ viel bewegen. Das ist auch gerade im Interieurdesign sehr, sehr viel.

Wir haben diese Zahnarztpraxis quasi im Rohbau bekommen. Das heißt, die Grenzen waren festgemacht, die Außenmauern waren klar, das Treppenhaus war klar, es waren sogar schon Innenwände drin. Der andere Eigentümer hat quasi das damals abgegeben, weil er sagte, er brauchts dann doch nicht und die Zahnärzte waren da sehr dankbar drüber. Und dieses Konzept, die Zahnärzte hatten erst ein Grundkonzept, es hat aber sehr auf den Bestand reagiert, also das, was schon da war.

Und wir kamen eher zufällig da rein, weil wir über einen Zahnarzt-Ausstatter, der uns gefragt hat, Mensch, wir haben da ein, zwei Probleme im Interieur, haben Sie da eine Lösung, mit denen haben wir schon häufiger was gemacht, sind wir in dieses Projekt gekommen und wir sind dort angetreten und haben dem Zahnarzt dann erstmal auch gesagt, Mensch, befreie dich doch von diesen Beständen. Also das Einzige, was uns tatsächlich limitiert, sind die Außenwände und das Treppenhaus, das war's. Vielmehr, ach, wie das geht. Und da merkt man dann, was man eigentlich alles bewegen kann.

Und dort haben wir tatsächlich dann mit dem Zahnarzt zusammen relativ früh Materialien ausgesucht. Wir haben relativ früh Betriebsabläufe bestimmt. Wir haben rausgehört, also ich will da gar nicht zu sehr ins Detail gehen. Ich glaube, wir können immer mal wieder auf das Projekt zurückblicken, weil das eben am Ende ausgezeichnet wurde.

Also ich glaube, viel mehr Dank und viel mehr Anerkennung kann man nicht bekommen. Dann dafür sind wir mit dem das ganze Betriebskonzept durchgegangen und sind die Materialien durchgegangen und haben am Ende für das Design, man kann das auf unserer Internetseite auch nachlesen, aber nicht nur für das Design, sondern auch eben für diese ganze Betriebsorganisation. Kann man jetzt übrigens, Marketing tippt, auch in den Show Notes verlinken. Also da können Sie jetzt auf die Show Notes verweisen.

Ja, dann kommentieren Sie in den Kommentaren. Ja klar, können wir gerne machen. Auch da sagen Sie mir gerne, was ich noch tun kann. Also ich glaube, ich weiß nicht, ob das auch bei Spotify funktioniert, aber zumindest sagen, dass alle YouTuber auf die Glocke klicken und bloß abonnieren, damit ihr keine Folge verpasst.

Genau, aber wir sind eben nicht nur ausgezeichnet für das Design, sondern eben auch genau für den Umgang mit den Materialien, für den Umgang mit der Betriebsorganisation. Das war am Ende ausschlaggebend, um eben sich auch abzuheben von Architekturbüros, die vielleicht nur Design eingereicht haben, um eben dann diesen Preis zu gewinnen. Ja, und das ist unser Anspruch und das war, ist tatsächlich lustig. Wir sind eben angetreten, ohne die Absicht, einen Preis zu gewinnen und das ist für mich dann immer der größte Dank, dass das gewürdigt wird und gesagt wird, wir sehen genau das, was ihr unterbewusst eigentlich tut.

Und das war für uns grundsätzlich sehr sehr rührend und wir sind sehr sehr stolz auf den Preis. Wir sind nicht böse drum, wenn es der letzte war, aber wir sind natürlich happy, wenn es noch mehr wird. Ja, vielen Dank. Ja, würde ich mich freuen, wenn das mal irgendwann in einer Folge mal, also ich werde jetzt fleißiger höher bleiben, wenn das irgendwann mal ein bisschen vertieft noch mal eingegangen wird, weil es interessiert mich, wie man da jetzt rangeht bei so einer Zörnerspraxis, was ja dann doch erstmal bei vielen Leuten Angst auslöst.

Richtig, also definitiv wird das genau, wird das genauso, also auch das wieder. Wir wollen natürlich auch Zuhörer haben, die sich vielleicht architektonisch interessieren und vielleicht mit einem Background, vielleicht sogar Studenten, die das gerade machen und sagen Mensch, wie denkt denn der Architekt. Genau für die wollen wir eben auch am Stammtisch Platz haben und wir werden definitiv auch auf solche Entwurfsprozesse eingehen, auf solche Modalitäten, wie funktioniert ein Zahnarzt. Aber Sie haben jetzt gerade das Klischee bedient.

Zahnarzt, alle haben Angst. Das war unser erster Ansatz mit den Zahnärzten allgemein. Wir wollen, dass der Patient sich nicht ängstlich fühlt. Das heißt, wir haben es tatsächlich geschafft, dass wir bis auf den Zahnarztstuhl, bis er dort drauf sitzt, ein Gefühl von Wohnzimmer, von Wärme hat, sodass er eigentlich nicht im Wartezimmer, wo er schon wartet, das Gefühl hat, gleich geht's los, gleich bin ich beim Zahnarzt.

Sondern es war wirklich sehr, sehr gemütlich. Also wie gesagt, gucken Sie gerne auf der Internetseite, dort sind einige Bilder verlinkt. Ich denke, wir werden auch nochmal zu den Zahnärzten fahren, den Preis auch dann offiziell mit Ihnen teilen, also mit der Community teilen, auch den Zahnärzten tatsächlich auch nochmal zeigen, den Preis. Ich denke, wir werden auch die Urkunde den Zahnärzten soweit übergeben, dass sie die auch aufhören können.

Denn ich denke auch für die Zahnarztpraxis ist es dank genug, dass diese Praxis, dass die ganze Arbeit, die am Ende echt viel Spaß gemacht hat mit den Zahnärzten, sich aber am Ende auch für die Zahnärzte ausgezahlt hat. Und ich denke wahrscheinlich aus Marketing-Sicht auch kein schlechter Zug. So, genau, jetzt ich gucke so ein bisschen auf die Uhr, weil Sie sagen 30 Minuten. Wir sind oben und ich habe eigentlich eigentlich nur eine Frage Ihrer, ich glaube, 50 Fragen am Telefon haben wir angesprochen.

Jetzt stelle ich die unangenehme Frage. Kommen Sie nochmal? Sehr gerne bin ich wieder. Ja super, weil ich glaube, ich bin ganz froh, dass jemand Fragen stellt da drüber und ich gucke jetzt auf mein Zettel, wir haben von dieser Frage eine gelöst.

Also wir haben über das Intro gesprochen und ich glaube, eine richtige Lösung haben wir auch noch nicht. Aber grundsätzlich klar, also ich würde mich sehr sehr freuen. Ich würde einfach vorschlagen, Stammtisch, ein bisschen Flaschengeklimpere in der Kneipe, ein bisschen Gegröle. Und was halten Sie denn von Oktoberfest?

Ja, Oktoberfest-Stimmung. Also bayerische Musik dazu? Ich weiß es nicht. Wir könnten jetzt abstimmen lassen, ich weiß nicht, ob das bei Spotify funktioniert.

Da gibt es Abstimmung, klar. Aber vielleicht machen wir, genau wie in der Pilotfolge, die Idee, wir übertreiben erstmal und überlegen, wir haben jetzt sehr viel über das Oktoberfest gesprochen. Alle sind gerade in der Oktoberfest-Stimmung. Ich meine, wir haben jetzt Oktober, alle sind irgendwie hier eingeladen, da eingeladen.

Ich glaube, um noch mehr Hörer zu gewinnen, ich würde es jetzt erstmal probieren. Dann wird es der Jingle dieser Folge. Super, klasse. Ich freue mich auf die nächste.

Bis in zwei Wochen. Bis in zwei Wochen. [Musik]

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